Umweltaerodynamik - Vorlesung
14 April 2026, Bernd Peters
Letzte Stunde: Der Glashauseffekt
- Kurzwelliges Licht durchdringt Glas ungestört
- Boden strahlt langwellige Strahlung, welche nicht durch Glas geht (Wenn über 3 micrometer)
Noch nachzulesende Begriffe aus der ersten Vorlesung: Albedowert
Von Druckkraft zu Luftkreislauf
Die auf die Luftteilchen einwirkende Druckkraft wird also um so größer... Folie 4
Luft unmittelbar über dem Wasser wird weniger erwärmt wegen höhere Wärmekapazität von Wasser (Wasserverschmutzung macht auch einen Unterschied aus)
$$ C = \frac{Q}{m \cdot \Delta T} $$
Es wird nur die oberste Bodenschicht erwärmt - geringeres Volumen das erhitzt werden muss - höhere Temperatur
Nachts dreht sich der Prozess um
Über Land ist der Druck durch erhöhte Temperatur in der Höhe größer als über dem Wasser - Es kommt in der Höhe also zu Hoch- und Tiefdruckgebieten
Ähnlicher Effekt kann auch im Gebirge an Hängen passieren, weil diese morgens direkter von der Sonne beschienen werden und sich schneller erwärmen als das Tal
Ablandiger Wind
Generell gilt: Hochdruckgebiete: Luft steigt auf, Tiefdruckgebiete Luft sinkt ab
Siehe auch Folie 17
Corioliskraft
Siehe Folie 18
Zentrifugalkraft und Coreoliskraft wirken bei Tiefdruckgebieten in die gleiche Richtung (Folie 10)
Winde auf der Nordhalbkugel werden in Windrichtung nach rechts abgelenkt
Typische Werte für Horizontale Druckgradienten
- Schwachwindiges Wetter: ca. 1 hPa / 100 km
- Sturmwetterlage: ca. 10 hPa /100 km
- Für Stuggi: $U_{geo} = 7 m/s$